Pharma

Verifizierbare Vertrauensinfrastruktur für pharmazeutische Prozesse

Pharmaunternehmen arbeiten unter den strengsten Anforderungen an die Datenintegrität, die es in einer regulierten Branche gibt. GxP-Compliance, Lieferkettenverifikation und die Authentizität von Daten aus klinischen Prüfungen verlangen alle ein verifizierbares Vertrauen, das über Organisationsgrenzen hinweg reicht.

Vertrauensinfrastruktur für Pharma besprechen

Pharmazeutische Prozesse stehen vor drei zusammenlaufenden Vorgaben zur Integrität: Anforderungen an die GxP-Datenintegrität nach den ALCOA+-Grundsätzen, Lieferkettenverifikation nach der EU-Fälschungsschutzrichtlinie und die Authentizität von Daten aus klinischen Prüfungen nach der EU-Verordnung 536/2014. Jede davon verlangt einen kryptografischen Nachweis der Datenherkunft über Organisationsgrenzen hinweg. Der im Schweizer Gesundheitswesen bewährte Architekturansatz lässt sich unmittelbar auf den pharmazeutischen Datenaustausch, die Chargenverifikation und die Integrität regulatorischer Einreichungen übertragen.

Regulatorische Treiber

GxP-Datenintegrität (ALCOA+)

Zuordenbar, lesbar, zeitnah, im Original und korrekt: Diese Anforderungen an die Datenintegrität gelten für die gesamte pharmazeutische Herstellung, Distribution und klinische Praxis.

100 % der pharmazeutischen Prozesse GxP-pflichtig

EU-Fälschungsschutzrichtlinie

Verpflichtendes System zur Serialisierung und Verifikation: Die Lieferkette muss vom Hersteller bis zur Abgabestelle durchgängig authentifiziert sein, in allen EU-Mitgliedstaaten.

27 EU-Mitgliedstaaten mit Verifikationspflicht

Verordnung über klinische Prüfungen (EU 536/2014)

Harmonisierter Rahmen für klinische Prüfungen mit verifizierbarer Datenauthentizität, lückenlosen Prüfpfaden und grenzüberschreitendem Studiendatenaustausch zwischen Sponsoren, Prüfzentren und Aufsichtsbehörden.

4.000+ klinische Prüfungen jährlich in der EU registriert

Die Lösung im Überblick

Verifizierbare Vertrauensinfrastruktur für pharmazeutische Prozesse bedeutet: Jeder Datenaustausch, ob Chargendokumentation, Lieferkettenereignis oder Einreichung aus einer klinischen Prüfung, trägt einen kryptografischen Nachweis von Herkunft, Integrität und lückenloser Nachverfolgbarkeit. Das ist keine zusätzliche Compliance-Schicht, sondern eine architektonische Fähigkeit, die die Datenherkunft von Grund auf verifizierbar macht: über Produktionsstandorte, Distributionspartner, Aufsichtsbehörden und Netzwerke klinischer Prüfungen hinweg.

So funktioniert es →

Im Produktivbetrieb bewährt

Im Gesundheitswesen hat sich die Architektur in grossem Umfang bewährt. HIN betreibt das Schweizer Gesundheitsinformationsnetz, in dem SEAL über 800.000 verifizierte Zustellungen pro Monat verarbeitet und Gateway und zentrale CA von Verimesh produktiv laufen. Dieselbe Infrastruktur, die Kommunikation im Gesundheitswesen verifiziert, gilt für den pharmazeutischen Datenaustausch: Vertrauen an Organisationsgrenzen, Verifikation der Datenherkunft und Compliance-Nachweis arbeiten identisch, ob die Nutzlast ein Patientendossier oder ein Chargenfreigabezertifikat ist.

HIN (Health Info Net)

800.000+

verifizierte Zustellungen pro Monat

Vollständige HIN-Fallstudie ansehen

Die ALCOA+-Grundsätze der pharmazeutischen Datenintegrität (zuordenbar, lesbar, zeitnah, im Original, korrekt) entsprechen unmittelbar den kryptografischen Eigenschaften einer verifizierbaren Vertrauensinfrastruktur: Jeder Datenpunkt trägt den Nachweis, wer ihn erzeugt hat, wann das geschehen ist und ob er verändert worden ist.

Referenzarchitektur

GxP-Datenintegritätsschicht Pharmabetriebe Produktionsstätte MES / ERP / LIMS Klinisches Studiennetz CTMS / EDC / eTMF Vertriebspartner WMS / Serialisation Verifizierte Vertrauensinfrastruktur Gateway Mesh Verifizieren Herkunft Compliance Data provenance verification Chain of custody tracking ALCOA+ attestation 800.000+ verified deliveries / month DKMS / Decentralised Key Management Empfänger Aufsichtsbehörde EMA / FDA / Swissmedic Lieferkettenpartner EMVS / FMD Hub Klinisches Datenarchiv CTIS / EudraCT Vereign AG -- Pharma Trust Infrastructure Reference Architecture

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GxP-Datenintegritätsschicht Pharmabetriebe Produktionsstätte MES / ERP / LIMS Klinisches Studiennetz CTMS / EDC / eTMF Vertriebspartner WMS / Serialisation Verifizierte Vertrauensinfrastruktur Gateway Mesh Verifizieren Herkunft Compliance Data provenance verification Chain of custody tracking ALCOA+ attestation 800.000+ verified deliveries / month DKMS / Decentralised Key Management Empfänger Aufsichtsbehörde EMA / FDA / Swissmedic Lieferkettenpartner EMVS / FMD Hub Klinisches Datenarchiv CTIS / EudraCT Vereign AG -- Pharma Trust Infrastructure Reference Architecture

Wege der Zusammenarbeit

Direkte Zusammenarbeit mit Vereign

Für Organisationen, die eine Vertrauensinfrastruktur gemeinsam mit dem Engineering- und Beratungsteam von Vereign planen und einführen wollen. Ideal für Vorreiter und für Organisationen mit eigener technischer Kapazität.

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Zusammenarbeit über einen Partner

Für Organisationen, die lieber mit einem Beratungshaus arbeiten, das bereits auf die Vertrauensinfrastruktur von Vereign geschult ist. Partner bringen Branchenwissen und die Kompetenz für die Einführung mit.

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Stimmen aus dem Team

Wir haben diese Architektur für pharmazeutische Prozesse entwickelt, weil GxP-Datenintegrität und Lieferkettenverifikation dieselbe grundlegende Anforderung teilen: Jeder Datenaustausch muss den kryptografischen Nachweis mitführen, dass er authentisch und unverändert ist und seiner Quelle zugeordnet werden kann.

Dr. Felix Greve Dr. Felix Greve COO, Vereign AG

Einführung einer Vertrauensinfrastruktur für pharmazeutische Prozesse planen

Ob es um GxP-Datenintegrität, Lieferkettenverifikation oder die Authentizität von Daten aus klinischen Prüfungen geht: Wir helfen Ihnen, die richtige Vertrauensarchitektur zu bestimmen.

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