Recht
Verifizierbare Vertrauensinfrastruktur für die Rechtsberufe
Die europäischen Rechtsberufe stehen vor einem Auftrag zur digitalen Transformation: eIDAS-2.0-Wallets bis Dezember 2026, digitalisierte justizielle Zusammenarbeit und Anforderungen an die grenzüberschreitende Rechtskommunikation. Unverzichtbar ist eine Vertrauensinfrastruktur, die das Anwaltsgeheimnis auch über digitale Kanäle bewahrt.
Vertrauensinfrastruktur für Rechtsberufe besprechenRechtsberufe stehen vor drei zusammenlaufenden Vorgaben: den EU-Wallets für digitale Identität nach eIDAS 2.0, die neue Abläufe zur Identifikation der Mandantschaft verlangen, der Strategie für die digitale Justiz 2025-2030, die Gerichtsverfahren digitalisiert, und der grenzüberschreitenden Rechtskommunikation, die verifizierbare Dokumentenauthentizität voraussetzt. Jede davon verlangt eine Vertrauensinfrastruktur, die Vertraulichkeit bewahrt und Verifikation ermöglicht. Der im Schweizer Gesundheitswesen bewährte Architekturansatz lässt sich unmittelbar auf den Austausch juristischer Dokumente, die notarielle Verifikation und die Integrität der Gerichtskommunikation übertragen.
Regulatorische Treiber
eIDAS 2.0 / EUDI-Wallet
Die Verordnung zum EU-Wallet für digitale Identität verpflichtet alle 27 Mitgliedstaaten, bis Dezember 2026 Wallets für digitale Identität bereitzustellen, und erweitert die qualifizierten Vertrauensdienste für die Rechtsberufe.
450 Millionen EU-Bürgerinnen und -Bürger für das EUDI-Wallet berechtigt
Strategie für die digitale Justiz 2025-2030
EU-Strategie zur Digitalisierung der Justizsysteme, begleitet vom Engagement des CCBE für das Anwaltsgeheimnis in digitalen Systemen und für Rahmen der grenzüberschreitenden Rechtskommunikation.
Über 1 Million Anwältinnen und Anwälte in den EU-Mitgliedstaaten
Digitalisierung der justiziellen Zusammenarbeit
Grenzüberschreitende Gerichtsverfahren verlangen zunehmend authentifizierten Dokumentenaustausch, notarielle Verifikation und verifizierbare Gerichtskommunikation über die Portale eDelivery und eJustice.
2,4 Millionen grenzüberschreitende Zivilverfahren pro Jahr in der EU
Die Lösung im Überblick
Verifizierbare Vertrauensinfrastruktur für die Rechtsberufe bedeutet: Jeder Dokumentenaustausch, ob Gerichtseingabe, notarielle Urkunde oder grenzüberschreitende Rechtskommunikation, trägt einen kryptografischen Nachweis von Herkunft, Integrität und Autorisierung, und das Anwaltsgeheimnis bleibt gewahrt. Diese architektonische Fähigkeit stellt sicher, dass die Digitalisierung den Vertrauensrahmen der Rechtsberufe stärkt und nicht schwächt.
So funktioniert es →Im Produktivbetrieb bewährt
Im Gesundheitswesen hat sich die Architektur in grossem Umfang bewährt. HIN betreibt das Schweizer Gesundheitsinformationsnetz, in dem SEAL über 800.000 verifizierte Zustellungen pro Monat verarbeitet und Gateway und zentrale CA von Verimesh produktiv laufen. Dieselbe Infrastruktur, die Kommunikation im Gesundheitswesen verifiziert, wo die Vertraulichkeit von Patientendaten höchstes Gewicht hat, gilt für den Austausch juristischer Dokumente: Vertrauen an Organisationsgrenzen, Verifikation der Dokumentenintegrität und Wahrung der Vertraulichkeit arbeiten identisch.
Gesundheitswesen und Recht teilen dieselbe grundlegende Anforderung: Kommunikation muss verifizierbar sein, ohne die Vertraulichkeit zu beeinträchtigen. Die Architektur, die Patientendaten schützt, schützt das Anwaltsgeheimnis genauso.
Referenzarchitektur
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Wege der Zusammenarbeit
Direkte Zusammenarbeit mit Vereign
Für Organisationen, die eine Vertrauensinfrastruktur gemeinsam mit dem Engineering- und Beratungsteam von Vereign planen und einführen wollen. Ideal für Vorreiter und für Organisationen mit eigener technischer Kapazität.
Leistungen entdecken →Zusammenarbeit über einen Partner
Für Organisationen, die lieber mit einem Beratungshaus arbeiten, das bereits auf die Vertrauensinfrastruktur von Vereign geschult ist. Partner bringen Branchenwissen und die Kompetenz für die Einführung mit.
Partnerprogramm ansehen →Stimmen aus dem Team
Als Anwalt kenne ich die nicht verhandelbare Anforderung an die Vertraulichkeit in der Rechtspraxis. Wir haben diese Architektur so entwickelt, dass die Digitalisierung unter eIDAS 2.0 den Vertrauensrahmen der Anwaltschaft stärkt und nicht schwächt: verifizierbare Kommunikation, ohne das Berufsgeheimnis zu beeinträchtigen.
Einführung einer Vertrauensinfrastruktur für die Rechtspraxis planen
Ob Sie sich auf die eIDAS-2.0-Compliance vorbereiten oder die grenzüberschreitende Rechtskommunikation digitalisieren: Wir helfen Ihnen, die richtige Vertrauensarchitektur zu bestimmen.