Cybersicherheit
Gebaut für die Vertrauenslücke zwischen Organisationen
Firewalls, IAM und SIEM schützen, was innerhalb des Perimeters liegt. An der Grenze, an der Organisationen, KI-Agenten und IoT-Geräte zusammentreffen, schützt nichts das Vertrauen. Während über 45 Milliarden nicht-menschliche Identitäten über Organisationsgrenzen hinweg agieren, ist eine verifizierbare, organisationsübergreifende Vertrauensinfrastruktur keine Option mehr, sondern die fehlende Schicht in jedem Sicherheits-Stack.
Organisationsübergreifende Vertrauensinfrastruktur besprechenIT-Sicherheits-Stacks sind für Perimeter gebaut, nicht für Grenzen. Die EU-KI-Verordnung, die Cyberresilienz-Verordnung und die Lieferkettenanforderungen von NIS2 laufen auf eine einzige Lücke zu: Vertrauen zwischen Organisationen. Wenn KI-Agenten über Domänen hinweg verhandeln, wenn vernetzte Produkte Sicherheitsnachweise durch Lieferketten tragen und wenn CISOs mehr als 160.000 Lieferantenbeziehungen verifizieren müssen, ist die Antwort kein weiteres Perimeter-Werkzeug. Sie ist eine verifizierbare Vertrauensinfrastruktur an jeder Organisationsgrenze, heute bewährt mit über 800.000 verifizierten Zustellungen pro Monat in der kritischen Infrastruktur der Schweiz.
Regulatorische Treiber
EU-KI-Verordnung
Wenn KI-Agenten über Organisationsgrenzen hinweg handeln, verifiziert kein bestehender Regulierungsrahmen ihre Identität und sichert auch keine Verantwortlichkeit. Die Regeln für Hochrisiko-KI gelten ab August 2026 und verlangen Herkunftsnachweis und Nachverfolgbarkeit, die heutige Sicherheits-Stacks auf der organisationsübergreifenden Ebene nicht leisten können.
Über 45 Milliarden nicht-menschliche Identitäten bis Ende 2025
Cyberresilienz-Verordnung
Alle Produkte mit digitalen Elementen müssen über ihren gesamten Lebenszyklus einen verifizierbaren Sicherheitsnachweis mitführen. Die Integrität der Lieferkette über Organisationsgrenzen hinweg verlangt einen kryptografischen Nachweis, den die heutige IT-Sicherheitsinfrastruktur nicht liefert.
Meldepflichten ab September 2026
NIS2-Lieferkettensicherheit
Artikel 21(2)(d) verlangt Massnahmen zur Lieferkettensicherheit für direkte Lieferanten. CISOs müssen Vertrauen im gesamten Lieferantenökosystem verifizieren, nicht nur innerhalb des eigenen Perimeters.
160.000+ Einrichtungen müssen Vertrauen in der Lieferkette verifizieren
Die Lösung im Überblick
Verifizierbare Vertrauensinfrastruktur für die Cybersicherheit bedeutet: Jede Interaktion, die eine Organisationsgrenze überschreitet, ob Nachricht, API-Aufruf, Verhandlung zwischen Agenten oder Gerätenachweis, trägt einen kryptografischen Nachweis von Herkunft, Integrität und Autorisierung. Das ist kein weiteres Perimeter-Sicherheitsprodukt, sondern die Vertrauensschicht zwischen Organisationen, die organisationsübergreifendes Vertrauen von Grund auf verifizierbar macht. Kommunikation ist ein Anwendungsfall; die eigentliche Fähigkeit ist Vertrauen an jeder Grenze, an der Organisationen aufeinandertreffen.
So funktioniert es →OSSTMM misst operative Sicherheit quantitativ als Sicherheitskontrollen, Sichtbarkeit, Vertrauen und Exponierungen. Alle anderen Testrahmenwerke halten jedoch am Perimeter der Organisation an. Vertrauen über Organisationsgrenzen hinweg ist eine Lücke, die kein Penetrationstest messen kann. Vertrauen selbst kann kein anderes Rahmenwerk messen. DKMS macht dieses Vertrauen jedoch verifizierbar und testbar: Erstmals können Sicherheitsteams Vertrauen zwischen Organisationen tatsächlich validieren.
Post-Quanten-Bereitschaft von Grund auf
Quantencomputing muss nicht erst eintreffen, um eine Bedrohung zu sein. Daten, die heute aus verschlüsselten Kanälen abgeschöpft werden, lassen sich entschlüsseln, sobald Quantenfähigkeit ausreift. KERI, die kryptografische Grundlage der Vertrauensinfrastruktur von Vereign, ist architektonisch auf den Übergang zur Post-Quanten-Kryptografie vorbereitet, nicht weil es bereits Post-Quanten-Algorithmen einsetzt, sondern weil sein Entwurf diesen Übergang bruchlos macht.
Jetzt abschöpfen, später entschlüsseln
Angreifende schöpfen heute verschlüsselte Daten ab, um sie später mit Quantenrechnern zu entschlüsseln. NSA, CISA und NIST warnen gemeinsam, dass lang aufbewahrte Daten wie Gesundheitsdaten, Finanztransaktionen und juristische Dokumente über Jahrzehnte hinweg exponiert bleiben. Die Bedrohung liegt nicht in der Zukunft: Die Datensammlung läuft heute.
NIST-Standards verabschiedet
FIPS 203, 204 und 205 sind im August 2024 verabschiedet worden und haben ML-KEM, ML-DSA und SLH-DSA als kryptografische Post-Quanten-Standards festgelegt. Das Migrationsfenster ist jetzt offen. Wer auf die Ankunft von Quantencomputern wartet, liegt Jahre hinter denen, die ihre kryptografische Infrastruktur heute vorbereiten.
Krypto-Agilität von KERI
Der Pre-Rotation-Mechanismus von KERI und seine Unabhängigkeit von einzelnen Algorithmen erlauben es, Schlüssel auf Post-Quanten-Algorithmen zu wechseln, ohne die Vertrauenskette zu brechen. Anders als PKI- und CA-basierte Systeme, die auf bestimmte kryptografische Annahmen festgelegt sind, ermöglicht KERI eine schrittweise Migration: Jede Organisation aktualisiert im eigenen Tempo, ohne die Infrastruktur umzubauen.
Im Produktivbetrieb bewährt
Das Gesundheitswesen ist selbst kritische Infrastruktur. Dieselbe Architektur, die im Schweizer Gesundheitswesen über 800.000 verifizierte Zustellungen pro Monat verarbeitet, gilt für jede Branche, in der Organisationen mit verifiziertem Vertrauen kommunizieren müssen. Das Gateway-Mesh, das dezentrale Schlüsselmanagement und die Schicht für Compliance-Nachweise sind branchenunabhängig: Die Vertrauenseigenschaften sind identisch, ob Gesundheitsdaten oder organisationsübergreifende Sicherheitsnachweise verifiziert werden.
Diese Infrastruktur läuft im Produktivbetrieb, in nationaler Grössenordnung, innerhalb der kritischen Infrastruktur der Schweiz. Die Architektureigenschaften, die CISOs verlangen (kein einzelner Ausfallpunkt, keine zentrale Vertrauensinstanz, kryptografische Verifikation an jeder Grenze), sind bewährt, nicht theoretisch.
Referenzarchitektur
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Wege der Zusammenarbeit
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